Macht Milch müde Menschen munter???

Ein kontrovers diskutiertes Thema

Kein Thema in meiner Naturheilpraxis wird so kontrovers diskutiert wie das Thema Milch.

Die einen sind absolut davon überzeugt, dass Milch ein wertvolles Nahrungsmittel ist. Im Jahre 2013 habe auch ich in meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin gelernt, dass „Milch als bester Kalziumlieferant“ gilt. Das günstige“ Kalzium-Phosphor-Verhältnis“ soll eine besonders gute Bioverfügbarkeit garantieren. Auch wurde hier „ein Glas Milch“ empfohlen, um die Eiweißzufuhr zu sichern.

Die anderen behaupten leidenschaftlich, dass Milch schädlich für uns Menschen ist und dass gerade der hohe Phosphoranteil in der Milch die Aufnahme des Kalziums verhindert. Im Jahre 2017 bei meiner Ausbildung zur zertifizierten Basefood-Beraterin wurde mir gelehrt, dass die Milch als Säurebildner aus unserem Ernährungsplan möglichst gestrichen werden sollte.

Was ist denn jetzt richtig? Ist Milch nun gesund oder nicht?

Ich habe mir deshalb noch einmal verschiedene Studien und Bücher angeschaut, habe im Internet recherchiert und auch meine Patientenakten durchforstet.

Fakt ist, dass unsere Vorfahren erst mit der Einführung von Viehzucht „sesshaft“ wurden. Die Nutzung von Fleisch- und Milchprodukten brachte der Menschheit eine gewisse Unabhängigkeit von den Umweltverhältnissen. Erst seit ca. 12.000 Jahren ernähren sich die Menschen regelmäßig von Tiermilch (Quelle Wikipedia). Allerdings muss man hier erwähnen, dass von der Milch hauptsächlich die Fette wichtig waren. Diese wurden abgeschöpft und zu Butter verarbeitet. Um die Milch haltbar zu machen, wurde die Fermentation entdeckt. Durch die natürliche Weidehaltung und die Zubereitungsformen waren die Milchprodukte verträglicher.

Schützt Milch vor Osteoporose oder bewirkt sie sogar das Gegenteil?

Auffällig ist, dass trotz hohem Konsum von Milchprodukten in Deutschland die Osteoporoserate der Bevölkerung sehr hoch ist. „Aktuell haben in Deutschland schätzungsweise 5,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer ab 50 Jahren Osteoporose“ (aus Daten und Fakten in www.osteoporose.de).

Anscheinend spielt die Milch eine Schlüsselposition bei chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Heuschnupfen, Neurodermitis, Arthritis, Morbus Chron, Colitis Ulcerosa, Migräne, Reizdarm. Es ist auffällig, dass bei fast allen meinen Patienten mit diesen Erkrankungen eine Milchunverträglichkeit mittels Bioresonanztestung nachgewiesen wurde. Nur die Behandlung dieser Milchunverträglichkeit mittels Bioresonanztherapie und das Weglassen von Milchprodukten brachte eine Verbesserung der Beschwerden.

Macht Milch sauer?

Wie kann das sein? Milch wird im Körper sauer verstoffwechselt. Um diese Säuren abzupuffern, müssen dem Körper wertvolle Mineralien entzogen werden. Außerdem fehlen vielen Menschen die notwendigen Verdauungsenzyme, um das Milcheiweiß vollständig aufzuspalten. In Folge dessen kommt es zu Gärungsprozessen, was eine weitere Übersäuerung, Blähungen und Durchfall zur Folge haben kann. Außerdem führt der Konsum von Milchprodukten zu einer Verschleimung des Körpers.

Warum ist die Milch in Verruf geraten?

Viele meiner Allergiepatienten spüren das sofort nach dem Konsum von Milchprodukten. Sie müssen sich öfter räuspern, oder sie bekommen sogar schwerer Luft. Aber im Prinzip bildet sich bei allen Menschen eine Schleimschicht durch Milchprodukte im Darm. Für den Körper ist es eine große Anstrengung, den Schleim wieder loszuwerden. Außerdem sind in der Milch Wachstumshormone, damit das Kälbchen groß und kräftig wird. Doch brauchen wir Menschen das?

Auch die Haltung der Milchkühe und die Verarbeitung der Milch sind nicht gerade förderlich für die Verträglichkeit des Produktes. Eine Kuh wird ständig in einer Schwangerschaft gehalten, damit der Milchfluss nicht versiegt. Damit sich die Euter nicht entzünden, werden ständig Antibiotika gegeben. Damit keine Bakterien in der Milch sind, wird sie erhitzt, also homogenisiert bzw. pasteurisiert. Diese industrielle Verarbeitung hat nicht nur Vorteile. Viele Vitamine und auch die Milchsäurebakterien werden zerstört, gerade die Sachen, welche die Milch bekömmlicher macht. Eiweiße und Fette werden in der Struktur stark deformiert.

Zusammenfassung:

In der Evolution ist der Verzehr von Kuhmilch eine ganz junge Ernährungsweise. Gesunde Menschen können Kuhmilch anscheinend vertragen. „In Ländern mit hohem Milchkonsum tritt Osteoporose häufiger auf“, entnommen aus „Der Aufstand der Hormone“ von Dr. med. Aviva Romm, S.372. Um sich gesund zu ernähren, braucht der Mensch keine Kuhmilch, da es alternative Eiweiß-, Fett-, Vitamin- und Mineralstoffquellen in der modernen Ernährung gibt. Aus meiner Praxiserfahrung heraus ist bei chronisch kranken Patienten das Weglassen von Milchprodukten im Rahmen der Ernährungsumstellung die Maßnahme mit der grundlegendsten Verbesserung der Symptome. Zudem bringt die alleinige Behandlung der Kuhmilchallergie mit Bioresonanztherapie Verbesserungen bei vielen chronischen Erkrankungen, wie bspw. verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Heuschnupfen, Migräne, Neurodermitis, Asthma oder diverse Darmerkrankungen.

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